P-Seminare

 

Seminar Sonnenenergienutzung in Theorie und Praxis (2013/15)

Wir – das P-Seminar Physik – haben uns unter der Leitung von Herrn Schmalschläger mit der Sonnenenergienutzung in Theorie und Praxis auseinandergesetzt. Im ersten Halbjahr haben wir uns hauptsächlich mit der Theorie der Sonnenenergienutzung und dem Bau von Sonnenkollektoren befasst.

Für die Theorie teilten wir uns in mehrere Expertengruppen auf, die sich je mit einem bestimmten Thema, wie zum Beispiel dem Wetter oder der Messtechnik beschäftigten. Am Ende des Schuljahrs schrieben die Expertengruppen jeweils einen Bericht über ihr Thema.

Neben diesem Bericht war es das Ziel des Schuljahrs 2013/14, zwei Luftkollektoren zu bauen (Siehe auch Jahresbericht 2013/14, Seite 94). Ein Ventilator saugt Umgebungsluft an und bläst sie durch den Kollektor. Dabei wird sie von der Sonne erwärmt. Die warme Luft kann zum Heizen von Räumen oder Hallen dienen.

Unser Vorschlag, den edv-Raum im Keller des Gebäudes 5 mit einem Luftkollektor zu belüften und zu beheizen, wurde unterdessen vom Arbeitskreis Umwelt und Energie aufgegriffen und soll in den Sommerferien 2015 umgesetzt werden.

Am Ende des P-Seminars haben wir unsere beiden Selbstbau-Kollektoren und zwei industriell hergestellte vermessen. Den Versuchsaufbau zeigt die nachfolgende Abbildung.

Leider konnten wir nur Temperaturen ermitteln. Die nachfolgende Graphik zeigt die Temperaturen in den vier Kollektoren und die Umgebungstemperatur. Es wird deutlich, dass die industriell hergestellten Kollektoren eine höhere Effizienz haben.

von Valentine Gailer

 

Seminar Planung eines Niedrigenergiehauses (2014/16)

Unser P-Seminar hat sich im Schuljahr 2014/15 mit der Konzeption eines Niedrigenergiehauses beschäftigt. Unsere Aufgabe bestand darin, ein Niedrigenergiehaus unter Berücksichtigung vieler Faktoren wie z.B der Wärme- und Stromversorgung, des Wandaufbaus oder der Wärmedämmung zu planen.

Wir entwarfen zuerst die Grundrisse sowie die Seitenansichten, um unsere Vorstellungen vom „neuen“ Haus zu veranschaulichen. Ein gegenwärtig noch offener Punkt ist, wie unser Dach dazu beitragen kann, dass wir unseren eigenen Strom erzeugen können. Wir haben uns schlussendlich auf ein „Pultdach“ geeinigt, das gen Süden geneigt ist, um so Photovoltaik-Anlagen darauf anbringen zu können.

Anfang des Schuljahres haben wir die Gliederung unseres Projektberichts formuliert, in der wir von der Definition eines Niedrigenergiehauses bis zur Berechnung des Wärme- und Stromverbrauchs immer mehr ins Detail gingen. Als wir den Teilbericht fertig ausgearbeitet hatten, besuchten wir einen Architekten, der mit uns über unser Konzept diskutierte und uns half, unser Konzept weiter zu verbessern. Er gab uns auch einige wertvolle Anregungen mit auf den Weg.

Bis zur Abgabe des Endberichts vor den Weihnachtsferien im nächsten Schuljahr werden wir noch verschiedene Arten der Wärmeerzeugung und die Einbindung regenerativer Energien in unser Haus näher betrachten.

Abgeschlossen wird die Arbeit durch eine grobe Abschätzung der Kosten.


von Kilian Goßler, Moritz Müller, Johannes Oberacher und Paul Wiedemeyer (alle Q11)

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